Revolutioniert Blockchain Logistikprozesse? Der Rückblick aufs Meetup.

Neben der Finanzbranche bieten Supply Chain Management und Transportlogistik viele Potenziale für den Einsatz der Blockchain-Technologie. Der Grund ist einfach: schon ein simpler Frachtgutversand von Hamburg nach Los Angeles erfordert die Einbindung einer Vielzahl von Dienstleistern, die ihre Geschäfte größtenteils noch im Papierformat abwickeln. Darüber hinaus ist nicht immer klar, was sich genau in welchem Container befindet oder ob etwa bei Versand-Medikamenten kritische Temperaturen eingehalten werden konnten. Mehr als 80 Interessierte folgten der Einladung des Innovationsforums Blockchain (in Zusammenarbeit mit der Handelskammer Hamburg, der Logistik-Initiative Hamburg e.V., der Bundesvereinigung Logistik sowie der Deutschen Verkehrs-Zeitung ) zum Meetup auf den Innovationscampus der Handelskammer.

Zu Beginn erläuterte Frank Bolten von der CHAINSTEP GmbH Grundlagen der Blockchain-Technologie und gab Einblicke in die Funktionsweise von Smart Contracts sowie wichtiger Logistik-Usecases.

Martin Araman (Sovereign Speed GmbH) skizzierte in seinem Vortrag die Herausforderungen bei der Frachtbrief-Absicherung via Blockchain in der Luftfrachtlogistik.

Florian Seffert (Imperial Logistics International B. V. & Co. KG) präsentierte mit dem Projekt Freightchain ein Supply Chain Protokoll auf der Blockchain und damit eine Möglichkeit zur transaktionalen Sicherung logistischer Prozesse.

Der Abend endete mit einer von Harald Ehren, dem Chefredakteur der Deutschen Verkehrs-Zeitung, moderierten Diskussionsrunde zum Themenkomplex, an der neben den Sprechern noch Dieter Spark (DAKOSY) und Hendrik Roreger (HPA) teilnahmen.

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